Montag, 4. Juni 2012

Selten, aber glücklich.

Die glücklichen Momente sind die seltenen im Leben. Die, die wir leicht verpassen oder vielleicht nicht bemerken, da sie wie ein Lufthauch an uns vorbei ziehen.
Ich habe mir vorgenommen, jeden Tag meinen Tagesablauf in meinem Kopf zu wiederholen und versuchen diese glücklichen Momente zu suchen.
Für heute hätte ich einen:

Ich stehe auf der anderen Straßenseite und sehe L. & N. wie sie reden und lachen. Ich traue mich nicht die Straße zu überqueren oder vielleicht will ich es auch nicht, weil ich weiß, dass zwischen uns nicht mehr gleich ist. Nichts wie früher.
Ich bin gerade dabei mich umzudrehen, ihnen den Rücken zuzuwenden und zu gehen als ich L's Stimme höre.
" Komm zu mir." ruft sie und ich drehe mich um und lächle leicht während ich mich auf sie zubewege. Bei ihr angekommen, verabschiedet sich N. von L. und hebt mich einfach so hoch. Er trägt mich rüber auf die andere Straßenseite und ich stammle irgendetwas, weil ich jedes Mal, dass Gefühl hab zu schwer zu sein, wenn er mich trägt, obwohl ich ihm ein Leichtes bin.
Als ich letztendlich L's Blick sehe, bin ich überglücklich. Sie lächelt mich an. Ich kann ihre weißen Zähne sehen und ich weiß Dinge beginnen sich zu ändern.
Nicht im größten Ausmaß, aber ein wenig.