Freitag, 18. Mai 2012

too close.

Ich möchte mich hier erstmals für die letzten beiden Blogeinträge entschuldigen, weil sie eine wirkliche Katastrophe waren, doch ich hatte sehr viel Stress in letzter Zeit und hab die Einträge meistens am späten Abend, komplett fertig geschrieben. Was dabei rauskam hat man ja gesehen.

"Ich kann es nicht fassen." murmle ich leise vor mich hin, beiße mir aber dann gleich auf die Unterlippe, da ich nicht will, dass es so aussieht als wäre ich eine von diesen Verrückten aus der Oberstufe, die Selbstgespräche führt. Ich gehe durch die Gänge der Schule und bin noch immer fassungslos über die Worte, die dieser Kerl mir gerade ins Gesicht geschleudert hat. >>Du gehörst doch in die Kategorie Nutte.<<
Ich hätte ihm am liebsten auf der Stelle eine geklatscht, bin aber leider viel zu nett um so etwas zu tun, außerdem hätte ich dann bestimmt die Konsequenzen tragen müssen.
Ich wusste schon länger, dass er das dachte, obwohl es komplett unsinnig ist, aber das er es mir so dreist ins Gesicht sagt, hätte ich wirklich nicht erwartet.
Ich bin auf dem Weg zu meinem Schließfach und sehe meinen besten Freund. Ich lächle leicht,weil ich weiß wem ich von dieser Aktion erzählen muss.
Ich nehme meine Hefte und gebe ihm damit einen Klaps auf den Hintern. Er dreht sich zu mir und lächelt, umarmt mich.
Ich sehe ihm in die Augen.  " Kannst du mir einen Gefallen tun und P. schlagen?" Er lacht leicht und sieht mir in die Augen: " Wenn du mir einen Grund nennst, dann ja."
"Er hat mich Schlampe genannt wieder mal und diesmal hat ers mir ins Gesicht gesagt." Ich senke meinen Blick, weil ich es nicht verstehe wie jemand so über mich reden kann.
Mein bester Freund berührt mich an der Schulter. " Warte kurz, ich frage H."
Ich drehe mich um und sehe wie H. auf uns zugeschlendert kommt. H. ist kräftig, wie ein richtiger Footballspieler und ich lächle ihn an.
" Na was gibts?" sagt er als er mich sieht und dann das Funkeln in den Augen meines besten Freundes, N.
" Wir müssen jemanden schlagen." eröffnet N. einfach mal so und ich bin gerade dabei H. zu umarmen und erkläre ihm wieso. H. kennt die Vorgeschichte und hat mir schonmal angeboten ihn zu verprügeln, sollte das nochmal passieren.
Ich entferne mich von H. und sehe die Beiden erwartungsvoll an. " Mal sehen, was wir tun können." sagt N. und drückt mich an sich.
Dann gehen sie.



Noch am selben Tag:
Draußen vor der Schule warten N. und H.  Es ist bereits halb sieben und ich bin froh, endlich aus dieser Schule hinaus zu kommen. Ich gehe mit meinen Mädels J. und Ni. auf die beiden zu und entdecke L., die auch bereits bei ihnen steht. Mittleweile mag ich sie, aber das ist eine andere Geschichte.
Ich marschiere zu ihnen hinüber und wir beginnen zu quatschen, uns zu pieksen und zu rangeln. Manchmal machen N. und H. mich wirklich zu einem kleinen Kind.
N. nimmt meine Hand und führt sie an seinen Mund um ein kleines Küsschen darauf zu geben. " Wenn wir betrunken sind, könnten wir ihn schlagen." gibt H. plötzlich von sich und ich lache leicht. " Ihr werdet ihm so oder so nicht weh tun, ich kenne euch doch! Und wenn dann bitte nicht zu fest."
-Fortsetzung folgt.


Wie gut männliche Freunde doch sind !

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